“Harvest Moon: Friends Of Mineral Town”…welch tolles Spiel. Lange lag es in der Schublade, bis ich es jemandem auslieh, und jetzt, jetzt spiele ich es wieder. Fantastisch! Und wer dieses Spiel nicht kennt, wird es jetzt kennenlernen.
Erst mal: Es ist ein Game Boy Advance Spiel. Und eine Bauernhofsimulation. Das sollte aber nicht abschrecken. Nun zur “Story”: Zu Beginn befindet man sich auf einem ziemlich heruntergekommenen Bauernhof und ein Mann erscheint. Er ist der Bürgermeister von “Mineralstadt”, ein Dörflein neben dem Hof, und man selbst war früher einmal im Urlaub auf diesem Hof. Der Besitzer war ein Freund und als er auf einen Brief nicht antwortete, wurde man misstrauisch. Wie sich herausstellt ist der alte Landwirt inzwischen verstorben und man erbt diesen ungepflegten Bauernhof. Und einen Hund. Jetzt kann es losgehen…
Euer Ziel ist es jetzt, den Bauernhof neu erblühen zu lassen und eine Frau zu finden. Es gibt aber auch andere Sachen, die man machen kann. Aber zuerst zum Bauernhof. Wie gesagt hat man von Anfang an einen Hund, ein kleines “Haus” mit Fernseher (dort kann man den Wetterbericht usw. sehen), einen 3 Ställe und einen sehr unordentlichen Acker. Auf diesem Acker kann man natürlich je nach Jahreszeit (Frühling, Sommer, Herbst, Winter; je 30 Tage) verschiedene Pflanzen anbauen und anschließend verkaufen. In den 3 Ställen kann man auch, wer hätte es gedacht, Tiere halten. Hühner, Kühe, Schafe und ein Pferd. Das Pferd bekommt man geschenkt, die anderen Tiere muss man sich kaufen. Von denen bekommt man dann z.B. Eier, die man verkaufen oder weiterverarbeiten kann. Die verschiedenen Gebäude des Hofes lassen sich alle ausbauen, sodass man mehr Platz für Tiere oder Möbel (im Haus) hat.
Jetzt zu den Frauen. 5 stehen zur Auswahl und alle müssen tüchtig umgarnt werden, bis man (leider nur) eine heiraten darf. Den Heiratsantrag stellt man komischerweise mit einer blauen Feder. oO Jede Frau bringt ihre eigenen Vorteile mit und man kann auch ein Kind bekommen. Aber natürlich gibt es nicht nur Frauen in Mineralstadt. Die Stadt ist voll von verschiedenen Leuten und Geschäften. So gibt es z.B. einen Schmied, einen Supermarkt und ein Hühnergeschäft. Man kann zu allen Leuten Beziehungen aufbauen, was Vorteile im anstrengenden Farmleben bringt.
Ansonsten kann man sich mit allerlei Zeug seine Zeit vertreiben. Man kann angeln, in der Mine schuften, mit dem Hund Frisbee spielen usw.. Zudem gibt es regelmäßig Events wie Pferderennen oder andere Wettbewerbe in der Stadt. Es gibt also viel zu tun. Das Spiel ist inhaltlich fast gleich mit dem Playstation-Spiel “Harvest Moon: Back to Nature”.
Jetzt das Fazit. Ich finde das Spiel einfach nur geil! Es gibt nur einige wenige negative Aspekte. So gibt es z.B. viele Übersetzungsfehler und Anzeigefehler in den Dialogen. Auch ist die Musik nach einiger Zeit recht nervig, da es nur wenig Abwechslung gibt. Ansonsten überzeugt das Spiel aber voll. Ich würde auf einer Skala von 1 bis 10 eine 9,5 geben. Allerdings ist das Spiel mittlerweile recht selten und neu sehr teuer (ca. 80€ bei einem Amazonhändler oO). Gebraucht ist es bei Amazon aber schon für ca. 25€ zu haben.
Puuh über 500 Wörter…mehr als meine meisten Deutsch- und Englischklausuren haben.









Es ist ja alles schön und gut und der Bericht ist auch -ja doch- Ordentlich geschrieben, aber warum Harvest Moon?
Wenn du bei einigen Fachmagazinen nachschaust, nutzen viele Reporter nur wenige Sätze bei einer kurzen Präsentation. Schreib doch lieber 500 Wörter für ein wirklich “interessantes” Thema.
Ein Beispiel: Warum die Alte vom YouTube-Blog hotforwords.com so einen bescheuerten Dialekt hat!?
Ritter des Spams
Ich hatte halt langweile xD